Am Samstag, den 18. September wollen wir mit zehntausenden Menschen in Berlin gegen die Atompolitik der Regierung protestieren. Symbolisch werden wir das Regierungsviertel umzingeln. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, auf die Straße zu gehen! Denn 10 Tage später, am 28. September will Bundeskanzlerin Merkel das Kabinett über längere AKW-Laufzeiten entscheiden lassen. Nur wenn wir am 18. September richtig viele werden, können wir Merkels Atompläne stoppen. Überall im Land starten Busse zur Großdemonstration in Berlin.
Am Wochenende hat Merkel in der Atompolitik erstmals konkret Position bezogen: Um 10 bis 15 Jahre verlängerte Laufzeiten hält sie für "fachlich vernünftig". Doch sie stützt sich dabei auf "Energieszenarien", die von der Atomwirtschaft nahe stehenden Instituten erarbeitet wurden. So wurden die Effekte der Laufzeitverlängerungen schön gerechnet. Indem sie ihrer Politik einen wissenschaftlichen Anstrich verpasst, will sie verdecken, um was es eigentlich geht: knallharte Klientelpolitik.
Gegen Merkels Atomkurs gehen wir am 18. September auf die Straße. Die Demonstration bereiten wir in einem breiten Bündnis von Gewerkschaften, Umweltverbänden, Anti-Atom-Initiativen und Parteien vor. Doch sie wird nur gelingen, wenn sich jetzt noch kurzfristig sehr viele Menschen in die Mobilisierung einklinken.
01.08.2010: Auf einer Bezirksmitgliederversammlung diskutierte die DKP-Südbayern am 31.7. über die politischen Fragen, die im Zusammenhang mit dem im Oktober stattfindenden 19. Parteitag der DKP stehen.